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Weiterbildung PSAgA

Einblick in das Seillokal in Gais

Sicherheit ist nicht verhandelbar - sie ist planbar

Als Projektleiter vor Ort bin ich immer wieder in der Situation, dass ich von ausführenden Mitarbeitenden Arbeitsschritte verlange, die mit gewissen Risiken verbunden sein können. Arbeiten mit einem Gabelstapler, Arbeiten, die den Einsatz einer Hubarbeitsbühne verlangen. Oder Arbeitsschritte in der Höhe, wo ein erhöhtes Absturzrisiko besteht.

Mir war schon immer und ist auch künftig wichtig, hier Verantwortung wahrzunehmen und bereits in der Planung an die Ausführung zu denken. Wie können diese Arbeitsschritte möglichst sicher geplant werden? Oder wann sollen diese umgesetzt werden, damit im Ablauf eines Aufbaus die Hebebühne auch noch frei und sicher zum Einsatzstandort gefahren werden kann? Oder wenn in der Höhe gearbeitet werden muss: wie soll der Arbeitsschritt unter Berücksichtigung des Absturzschutzes geplant werden? Schliesslich trage ich für die Mitarbeitenden vor Ort auch eine Verantwortung und möchte sie und mich schützen – durch vorausdenkendes Handeln bin ich in der Lage dazu.

Stetige Weiterbildung für mehr Sicherheit

Um im Bereich Absturz noch besser geschult zu sein, habe ich kürzlich mit Erfolg einen Praxiskurs «Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz» (PSAgA) im Kompetenzzentrum Arbeitssicherheit im WERKPARK in Gais AR besucht. Es wurden Grundbestandteile, Optionen und Zubehör, die korrekte Anwendung, korrekte Behandlung, Prüf- und Produktnormen der Schutzausrüstung geschult. Weiter die praktische Anwendung geübt (Systempriorisierung, Sicherheitsparcours, Situationsparcours). Auch das Thema planmässige Rettung wurde geschult und geübt – Grundwissen Hängetrauma oder einfache Rettung nach unten mit eigenen Mitteln (Eigenrettung) sind nur zwei Stichworte.

Über allem steht: Nein sagen können ist wichtig. Ebenso wichtig die richtige Einschätzung von potenziellen Gefahren. Die PSAgA ist nicht immer die Ideallösung.

Gemeinsam für sichere Veranstaltungen

Mir ist es wichtig, dass wir alle gemeinsam für sichere Veranstaltungen und Events sorgen und diese auch künftig umsichtig planen. Sicherheit ist nicht verhandelbar – sie ist planbar. Und das ist eine Verantwortung, die wir alle tragen.

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