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Rückblick Sternenstadt St.Gallen 2025

Sternenstadt Abbau Gallusplatz

Wenn ein Weihnachtsmarkt neu erfunden wird

Einen traditionellen Weihnachtsmarkt an einen neuen Standort zu verlegen – das ist ein Marathon an Abstimmungen, ein Drahtseilakt zwischen Vision und Machbarkeit. Viel kann schiefgehen. Im September 2025 waren sich nicht alle Stakeholder sicher, ob das überhaupt funktioniert. Am 27. Dezember 2025 haben wir die letzten Markthütten abgebaut. Der Markt hat stattgefunden. Und das ist bereits ein Erfolg.

Die Ausgangslage: Ein Konzept braucht Umsetzung

Roger Tinner von alea iacta hatte das Konzept: Den Weihnachtsmarkt vom hektischen Marktplatz auf den ruhigeren Gallusplatz verlegen. Eine gute Idee. Aber zwischen Idee und Realität liegen Behördenprozesse, Stakeholder-Gespräche, Bewilligungen – und die Frage: Wie macht man das, ohne das öffentliche Leben lahmzulegen?

Roger hat mich angefragt, diese Umsetzung zu begleiten. Ich bin dankbar für dieses Vertrauen.

Die operative Realität: Präsenz und Netzwerk

Ich kenne die Akteure in dieser Stadt. Ich weiss, mit wem man spricht, wie man Bedenken ernst nimmt und gemeinsam Lösungen findet. Ich habe die Gespräche geführt – mit Behörden, mit Quartiervereinen, mit Gewerblern. Ich habe die Bewilligungsprozesse navigiert und vorangetrieben.

Und ich war präsent. Regelmässig – alle paar Tage, wenn es Dinge zu klären gab. Ansprechbar. Greifbar. Sichtbar bei den Standbetreibern, bei den Gewerblern im Quartier. Das schafft Vertrauen. Das macht den Unterschied.

Das Ergebnis: Ein Markt, der funktioniert

Der Sternenmarkt 2025 hat stattgefunden. Die Standbetreiber sind zufrieden. Die Besucherinnen und Besucher schätzen die ruhigere Atmosphäre. Die Behörden sind zufrieden. Der Markt hat funktioniert und erste Reservationsanfragen für 2026 sind bereits eingegangen.

Ist es perfekt? Nein. Luft nach oben? Definitiv. Aber das war nie die Erwartung. Die Erwartung war: Kann man das überhaupt umsetzen? Und die Antwort ist: Ja.

Was ich daraus gelernt habe

Projekte entstehen nicht durch einzelne Helden, sondern durch Menschen, die zusammenarbeiten. Roger mit seiner Vision und seinem Mandat. Die Behörden mit ihren berechtigten Anforderungen. Die Stakeholder mit ihren Anliegen. Und jemand, der alle diese Fäden zusammenhält, der zuhört, der anpackt, wenn es zu tun gibt.

Das ist eine Arbeitsweise, die funktioniert. Nicht weil sie spektakulär ist, sondern weil sie ehrlich ist.

Ein Dankeschön

Ein herzliches Dankeschön an Roger Tinner und sein Team von alea iacta für das Vertrauen. Es war eine intensive Zeit – und der Beweis, dass gute Dinge entstehen, wenn Vision und operative Umsetzung zusammenkommen.

Für 2026 und die kommenden Jahre freue ich mich auf die Fortsetzung dieser Partnerschaft.

Du hast ein Projekt, bei dem Netzwerk und operative Begleitung helfen?

Lass uns darüber sprechen. Ich freue mich auf den Austausch – gerne bei einem Kaffee.

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