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Eidgenössisches Musikfest EMF St.Gallen

Kaffee am EMF war unabdingbar

Wenn jede Minute zählt

Dass ich im Rahmen des Eidgenössischen Musikfestes (EMF) 2011 in St.Gallen eine Bühne betreuen soll, war schon länger ausgemacht. Manchmal sind es jedoch die unerwarteten Anrufe, die zu den intensivsten und lehrreichsten Projekten führen. Ende Mai 2011, nur drei Wochen vor dem Start des EMF, wurde ich erneut kontaktiert. Die Anfrage: Ob ich die gesamte Pre-Production der Bühnenprogramme übernehmen könne, nachdem mein Vorgänger ausgestiegen war.

Die Situation war herausfordernd. Ein Grossprojekt stand kurz vor der Tür, und die Organisation drohte ins Stocken zu geraten. Ich zögerte nicht, nahm die Herausforderung an und tauchte für drei Wochen vollständig in die komplexe Welt des EMF ein. In engem Austausch mit dem Kern-OK, Lieferanten, unzähligen Bands und deren Managements gelang es, die Vorbereitungen für den Betrieb sämtlicher Bühnen rechtzeitig abzuschliessen.

Parallel dazu arbeitete ich mich in die operative Leitung der «Spelterini-Bühne», einer der beiden Hauptbühnen, ein. Vor Ort sorgte ich für einen reibungslosen Konzertbetrieb, koordinierte täglich mit dem Festwirt die Verpflegung und stellte sicher, dass die Infrastruktur – von der Bestuhlung bis zur Zelteinrichtung – jederzeit den Anforderungen entsprach. Unterstützt von einem Stagemanager, der die technische Umsetzung betreute, konnten wir trotz Wetterpech einen erfolgreichen Anlass sicherstellen.

Dieses Projekt war ein eindrücklicher Beweis dafür, wie entscheidend eine ruhige Hand und klare Strukturen in einer hochdynamischen Umgebung sind. Es hat mir gezeigt, dass auch unter grösstem Druck Grossartiges entstehen kann, wenn alle an einem Strang ziehen.

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