Ein Herzensprojekt, das die Stadt belebt
Alles begann 2010 mit einer Anfrage im Rahmen des Gallusjubiläums 2012: die Konzeption eines neuen Stadtfestes für St.Gallen. Gemeinsam mit meinem damaligen Geschäftspartner entwickelte ich die Idee eines Strassenkunstfestivals, das unter dem Namen «Aufgetischt St.Gallen» bekannt werden sollte.
Was als einmaliges Ereignis geplant war, entwickelte sich schnell zu einem Herzensprojekt. Nach der erfolgreichen Premiere 2012 gründeten wir mit den bereits erprobten OK-Mitgliedern einen Verein und etablierten das Festival als festen Bestandteil des St.Galler Kulturkalenders. Als operatives Herzstück war ich für zentrale Bereiche wie Bau, Logistik, Bewilligungen und Gastronomie verantwortlich – eine Aufgabe, die viel Engagement und unzählige Stunden Arbeit im Hintergrund erforderte.
«Aufgetischt St.Gallen» war für uns immer mehr als nur ein Job; es war unser «Heimatfestival». Die positive Resonanz des Publikums und die einzigartige Atmosphäre, die die Gassen der Stadt erfüllte, waren der grösste Lohn. Auch wenn die Leichtigkeit vor Ort oft darüber hinwegtäuschte: Hinter den Kulissen steckte ein enormes Mass an Planung und Organisation. Ende 2021 habe ich mich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen, bleibe dem Festival aber als Freund und Gönner eng verbunden.